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Streit um Krebsviren

Unser Gesundheitsexperte fahndet nach guten Nachrichten in der Medizin. Heute: Wie die HPV-Impfung schützt.


Eine Impfung ist ein Wechsel auf die Zukunft. Man nimmt sie in Kauf, um vor Krankheiten geschützt zu sein, die auf einen zukommen können. Im Moment ist natürlich der ersehnte Impfstoff gegen die Schweinegrippe das Thema. Aber mindestens ebenso bemerkenswert ist die Impfung gegen Krebs. Sie ist gegen das Humane Papillomavirus HPV gerichtet, das Gebärmutterhalskrebs hervorruft. Eine Reihe von Studien hat eindrucksvoll belegen können, dass die Impfstoffe „Cervarix“ und „Gardasil“ gegen die gefährlichsten Papillomaviren schützen und das Risiko von Krebsvorstufen deutlich verringern.

Das bestätigen auch die vor kurzem veröffentlichten abschließenden Ergebnisse der „Patricia“-Studie, in der der Impfstoff „Cervarix“ des Herstellers GSK bei rund 15 000 Mädchen und jungen Frauen zwischen 15 und 25 erprobt wurde.


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(Artikel erschienen am 19. Juli 2009)

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Hartmut Wewetzer

Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011

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