Erst Gentest, dann Therapie
Es sind oft nur kleine Fortschritte, die im Kampf gegen Krebs erreicht werden. Kleine Fortschritte, die vielleicht zu großen werden. Ein Beispiel dafür sind neuartige Medikamente gegen Lungenkrebs. Sie können den Tumor um Monate zurückdrängen. Das klingt nach wenig. Was für gesunde Menschen eine vergleichsweise kurze Spanne ist, kann aber für Schwerkranke eine kostbare und wichtige Zeit bedeuten. Und die Forschung entwickelt sich rasch weiter. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass krebsartiges, zerstörerisches Wachstum von Zellen durch genetische Veränderungen, Mutationen, entsteht. Wenn es gelingt, ein genetisches Täterprofil der Krebszelle zu erstellen, dann kann man gezielt behandeln, die Schwachstelle des Tumors treffen.
Eben das haben japanische Ärzte getan, die Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom behandelten. Das ist die mit 85 Prozent häufigste Form des Lungenkrebses.
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(Artikel erschienen am 21. Dezember 2009)
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Hartmut Wewetzer
Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011
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