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Nicole Naumann, 31 (Künstliche Befruchtung)

Foto: Mike Wolff

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Nicole Naumann, 31


Diagnose: PCO-Syndrom

Behandlung: künstliche Befruchtung

Praxis: Eine Kinderwunschpraxis in Berlin, die ihre Daten für den Arztpraxenführer Berlin nicht zur Verfügung stellen wollte


Vorgeschichte

Nicole wusste es bereits, bevor sie ihren Ehemann Christian kennen lernte: Auf natürlichem Weg schwanger zu werden, wird für sie schwierig. Sie leidet am Polyzystischen Ovarialsyndrom (PCO), einer der häufigsten Stoffwechselstörungen geschlechtsreifer Frauen. Dabei reifen zugleich viele Eizellen heran – allerdings nur bis zu einem gewissen Grad, danach sterben sie ab. Es gibt keinen Eisprung und keine Monatsblutung. Bei Nicole Naumann hat man das PCO-Syndrom festgestellt, als sie die Pille abgesetzt hat. Da war sie gerademal 25 Jahre alt. Nach der Hochzeit vor drei Jahren beschloss das Paar, eine Kinderwunschpraxis in Berlin aufzusuchen.


Behandlung

Im März 2008 begann die Behandlung mit Hormonspritzen, zwei Monate später entnahmen die Ärzte Eizellen, in die sie direkt je ein Spermium injizierten. Mediziner nennen das Interzytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Die Behandlung musste allerdings abgebrochen werden, weil sich nach der Entnahme der Eizellen Wasser im Bauchraum ansammelte. Danach wiederholte sich die Prozedur, drei Versuche mit eingefrorenen Eizellen wieder mittels ICSI schlugen fehl, ein weiterer mit zwei frischen Eizellen, die gleichzeitig eingesetzt wurden, ebenfalls. Sie haben sich nicht eingenistet. Trotz der Rückschläge fühlte sich das Paar gut in der Praxis aufgehoben: „Die Ärzte haben uns ihre Einschätzung immer offen und realistisch mitgeteilt“, sagt Christian Naumann. Beim fünften Versuch schließlich hat es dann geklappt. „Ich erhielt die Nachricht an dem Tag, an dem ich per SMS erfahren hatte, dass meine Schwester eine Tochter geboren hat“, erinnert sich Nicole. „Das war ein Zeichen.“


Das Leben danach

Am 21. April 2010 kam Fynn Luca zur Welt – ein hübscher, kerngesunder Junge. Die junge Familie lebt in Großbeeren, in einer idyllisch gelegenen Doppelhaushälfte mit Garten, zwei Hunden und einer Katze. Christian Naumann arbeitet als Jugendherbergsleiter in Berlin, seine Frau als Wirtschafterin beim Studentenwerk. Momentan ist sie allerdings in Elternzeit, was sie sehr genießt. Für die Zukunft wünschen sich die Naumanns weiteren Nachwuchs. „Es sind ja noch zwei Eizellen eingefroren“, sagt Nicole, „für ein Geschwisterchen.“


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Heike Gläser

Artikel zuletzt aktualisiert am: 03.02.2012

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