Verbesserung der Behandlung von Schlaganfallpatienten auf dem Land

Die Versorgung von Schlaganfallpatienten in ländlichen Gebieten soll durch die Telemedizin verbessert werden. Dazu zertifizieren die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe so genannte Tele-Stroke-Units, die mit Schlaganfall-Spezialabteilungen in größeren Städten zusammenarbeiten können.


In Deutschland verfügten etwa 180 Kliniken über eine zertifizierte Schlaganfall -Spezialabteilung, eine sogenannte Stroke Unit , davon sieben in Berlin. Doch in ländlichen Regionen ist der Weg zur nächsten Stroke Unit häufig immer noch sehr weit. Eine telemedizinische Anbindung regionaler Krankenhäuser an überregionale Stroke Units kann hier Abhilfe schaffen. Sie verbessert die Versorgung von Schlaganfallpatienten auf dem Land sowie deren Heilungsaussichten. Um die Qualität dieser telemedizinisch vernetzten Einrichtungen sicherzustellen, zertifizieren die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe seit Januar 2011 auch sogenannte Tele-Stroke-Units.

Bisher konnten von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe etwa 180 Stroke Units in Deutschland zertifiziert werden. Der Einsatz moderner Informationstech­nologie und das neue Zertifizierungsverfahren sollen die vorhandenen Versorgungslücken schließen.


übermittelt am 01.03.2011




Artikelsuche ?

Tagesspiegel GESUND

Tagesspiegel Gesund 08 Tagesspiegel Gesund 09 Tagesspiegel Gesund 10

Fachkompetentes Praxiswissen informativ aufbereitet
Informationen zu Behandlungsmethoden und Gesundheitstrends aus Berlin und Umgebung
Von der Gesundheitsberater-Berlin-Redaktion

Aktuell am Kiosk oder direkt im
Tagesspiegel-Shop

Wir liefern Qualität

Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Texte entstehen, wie die Daten geprüft werden und wie sich das Portal finanziert.
Jetzt informieren.

Sie sind uns wichtig und wir freuen uns über Ihre Meinung zu unserem Portal. Welche Themen andere Leser interessierten lesen sie unter Leser fragen - die Redaktion antwortet