Gesundheit mit gleichen Chancen für Alle: Wie Prävention auch die Menschen erreichen kann, die die Angebotsvielfalt nicht kennen

Angebote zur Gesundheitsvorsorge muss man suchen - aber nicht in jeder Lebenslage ist das möglich. Dann müssen die Anbieter aktiv diejenigen aufsuchen, die Hilfe benötigen.


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Auch wenn es so manchen erschreckt: Krankheit und Armut gehören in Deutschland zusammen. Und das liegt nicht nur daran, dass sich arme Menschen keine gesunde Lebensweise leisten könnten, sondern auch, weil sie nicht wissen, wie viele Angebote der Staat oder die Krankenkassen bereithalten, um die Gesundheit zu fördern. Ähnliches gilt für Menschen mit Migrationshintergrund. Auch sie kennen oft nicht die Möglichkeiten zur Prävention. Für diese Menschen gilt: der Anbieter muss mit seinen Angeboten direkt zu ihnen kommen, in ihr Lebensumfeld.

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Interview mit Gesundheitsexpertin: "Je höher der Bildungsstandard ist, desto länger lebt man"

Es klingt erschreckend banal: wer arm ist oder schlecht gebildet, der hat ein höheres Risiko krank zu werden. Selbst die Lebenserwartung ist dann statistisch geschmälert. Das liege unter anderem daran, dass sich viele Angebote der Krankenkassen nur an dijenigen wenden, die sich sowieso schon selbst um ihre Geusndheit kümmern, sagt Professorin Adelheid Kuhlmey. Die sozialen Randgruppen bleiben außen vor - und müssen deshalb gezielt mit anderen Angeboten angesprochen werden, sagt die Leiterin des Instituts für Medizinische Soziologie der Charité. Weiterlesen

Hilfe für diejenigen am Rand der Gesellschaft - Was ist das Integrierte Gesundheitsprogramm?

Auch Menschen am Rand der Gesellschaft haben ein Recht darauf, dass es für sie Präventionsangebote gibt. Diese funktionieren aber anders als die Kursangebote der Krankenkassen. Sie müssen niedrigschwellig und leicht zu erreichen sein. Berlin fördert mit jährlich 11,5 Millionen Euro im Integrierten Gesundheitsprogramm derzeit gut 100 Projekte, die sich speziell an diese Zielgruppe wenden. Weiterlesen

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Abenteuerspielplatz Waslala: Austoben auf 6000 Quadratmetern

Der Kinderbauernhof und Abenteuerspielplatz Waslala in Altglienicke wurde 1997 gegründet. Hier können Kinder und Jugendliche aus sozial schwierigen Verhältnissen ihre Freizeit verbringen, können zusammen Hütten bauen, reiten oder einfach nur spielen. 2007 zeichnete ihn der Kooperationsverbund Gesundheitliche Chancengleichheit mit dem „Good Practice“ Zertifikat aus. Weiterlesen

Rat und Tat: Hilfreiche Kontaktadressen

Das Angebot an Beratungsstellen, Telefonhotlines und Homepages zum Thema Chancengleichheit ist sehr umfangreich. Wir haben für Sie eine Auswahl von hilfreiche Adressen, Links und Telefonnummern zu diesem Thema zusammengestellt. Weiterlesen



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