Betriebliche Gesundheitsförderung: Betriebskrankenkassen zeichnen Unternehmen aus - und auch das Bezirksamt Neukölln

Der Dachverband der Betriebskrankenkasse zeichnete am 4. Dezember 2013 zehn Betriebe mit dem "Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2013" aus. Die Unternehmen hätten das betriebliche Gesundheitsmanagement in hervorragender Weise verankert. "Für Arbeitnehmer erhöht sich die Attraktivität der Firma, wenn Gesundheit zur Chefsache wird", heißt es in der Begründung. Unter den Preisträgern ist auch das Bezirksamt von Neukölln (Preiskategorie Öffentlicher Dienst).

Der Dachverband der Betriebskrankenkasse zeichnete am 4. Dezember 2013 zehn Betriebe mit dem "Deutschen Unternehmenspreis Gesundheit 2013" aus. Die Unternehmen hätten das betriebliche Gesundheitsmanagement in hervorragender Weise verankert. "Für Arbeitnehmer erhöht sich die Attraktivität der Firma, wenn Gesundheit zur Chefsache wird", heißt es in der Begründung. Unter den Preisträgern ist auch das Bezirksamt von Neukölln (Preiskategorie Öffentlicher Dienst).

Durch gezielte Maßnahmen würden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen nachweislich gesünder, zufriedener und damit auch leistungsfähiger, teilte der BKK-Dachverband mit. Und das sei angesichts von Fachkräftemangel, älter werdende Arbeitnehmer, steigende Zahlen krankheitsbedingter Ausfalltage durch psychische Erkrankungen auch eine unternehmerische Entscheidung für die Sicherstellung kontinuierlicher Arbeitsprozesse.

"Gesundheitsförderung wird in den letzten Jahren immer stärker in den Unternehmens-Philosophien verankert. Für Arbeitnehmer erhöht sich die Attraktivität der Firma, wenn Gesundheit zur Chefsache wird", sagte Franz Knieps, Vorstand des BKK-Dachverbandes, auf der Preisverleihung. "Mitarbeitergesundheit ist ein ernstzunehmender Wettbewerbsfaktor, dem sich Unternehmen zielgerichtet und langfristig stellen. Wenn Menschen im Arbeitsleben davon profitieren, verdient das unsere Anerkennung und die heute verliehenen Preise."

So werde beispielsweise beim Thema Burnout nicht mehr nur die Überstundenliste unter die Lupe genommen, sondern auch das Führungskräfteverhalten, die Ansprache der Mitarbeiter durch übergeordnete Fachkräfte und deren Vorbildfunktion. Immer öfter gelangen diese Punkte in die Zielvereinbarung von Managern, wodurch das Leistungsverhalten zugunsten der sozialen Verträglichkeit gesteuert wird. Sportangebote entwickelten sich zu festen Bestandteilen der betrieblichen Gesundheitsförderung wie auch ein geprüftes Mittagessen-Angebot.

Neben der atmosphärischen Verbesserung am Arbeitsplatz beugen Investitionen in die Gesundheitsförderung beispielsweise Muskel-Skelett-Erkrankungen vor, heißt es in der BKK-Pressemitteilung. Das erzielte Kosten-Nutzen-Verhältnis (Return on Investment ROI) durch Präventionsmaßnahmen wird bei krankheitsbedingten Fehlzeiten mit Werten zwischen 1:3 bis 1:10 beziffert. Bei den medizinischen Kosten liegt das Verhältnis zwischen 1:2 bis 1:6.

Informationen zu den Preisträgern im Einzelnen finden Sie unter auf der Homepage des BKK-Dachverbandes.



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