Tagesspiegel-Archiv: "Finanzierungsmodell steht noch nicht fest"

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler berät am Dienstag mit Fachleuten über den Umbau der Pflegebranche. Mit dem Tagesspiegel spricht er über den Mangel an Fachkräften, schlechte Bezahlung und leere Kassen.


Herr Rösler, hadern Sie manchmal damit, den schwierigsten Posten in der Bundesregierung abbekommen zu haben?

Gesundheitsminister zu sein, ist deutlich schwieriger als all die Ämter, die ich vorher auf Landesebene innehatte, dafür kann man aber auch viel mehr gestalten.


Das Echo auf die Gesundheitsreform war verheerend. Finden Sie das unfair?

Natürlich sind die Menschen nicht begeistert, wenn ihnen die Botschaft überbracht werden muss, dass das Gesundheitssystem teurer wird. Das macht keinen glücklich, auch wenn es vernünftig und sachlich durch technischen Fortschritt und Demografie begründet ist.

Die Menschen wissen aber auch: Durch die Gesundheitsreform ist es gelungen, das erwartete Milliardendefizit in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verhindern und darüber hinaus die Finanzgrundlage der Krankenkassen für die Zukunft zu stärken. Das gibt den Menschen die Sicherheit, dass das hohe Niveau der Gesundheitsversorgung weiterhin gewährleistet ist.


weiterlesen auf www.tagesspiegel.de (Interview erschienen am 6. Dezember 2010)




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