Tagesspiegel-Archiv: Pflege-Sparen soll nicht privat verwaltet werden

Im Jahr 2011 soll eine private Pflegezusatzversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente eingeführt werden. Bisher ist unklar, ob Krankenkassen oder Privatversicherer das neue Modell tragen sollen. Ein Gutachten sieht gesetzliche Krankenkassen in der Pflicht.


Berlin – Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) will im kommenden Jahr die Einführung einer privaten Pflegezusatzversicherung nach dem Vorbild der Riester-Rente in Angriff nehmen. Der Aufbau einer kapitalgedeckten Säule für die Pflege werde das zentrale Element einer groß angelegten Reform sein, sagte Rösler. Die kapitalgedeckte Zusatzvorsorge soll wie im Koalitionsvertrag vorgesehen eine Ergänzung zur bestehenden Pflegeversicherung sein. Derzeit ist die Pflegeversicherung umlagefinanziert: Die Beitragszahler bezahlen wie auch bei der gesetzlichen Rente die Kosten für die aktuell Pflegebedürftigen.

Bisher ist unklar, ob Krankenkassen oder Privatversicherer das neue Modell tragen sollen.

Vorgegeben ist bislang nur dreierlei: Das Ansparen soll – anders als die Riester-Rente – verpflichtend sein. Der Kapitalstock soll später nicht für andere, sondern nur für die jeweils eigene Pflegeleistung zur Verfügung stehen. Und die Politik darf, so hat es Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) auch bereits formuliert, keinerlei Zugriff auf den privaten Kapitalstock haben.


weiterlesen auf www.tagesspiegel.de (Artikel erschienen am 14. November 2010)



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