Tagesspiegel-Archiv: Renten-Mythen

Die alternde Gesellschaft erscheint als Horrorvision – doch viele Annahmen sind schief. Ein Überblick der größten Renten-Mythen.


ÄLTERE HABEN AUF DEM ARBEITSMARKT GAR KEINE CHANCE.

Für Ältere hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren verbessert. Auch weil die Frühverrentungspolitik der 90er Jahre zurückgefahren wurde, gehen die Deutschen inzwischen im Schnitt ein Jahr später in Rente als noch vor einem Jahrzehnt. Außerdem ist das Bildungsniveau der Älteren kontinuierlich gestiegen, was zu einem längeren Verbleib im Beruf führt. In der Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen waren im Jahr 2009 laut Statistischem Bundesamt etwa vier von zehn Menschen erwerbstätig – doppelt so viele wie 2000. Als erwerbstätig gilt allerdings nicht nur, wer einen sozialversicherungspflichtigen Job hat, sondern auch Beamte, Selbstständige, Minijobber und Hartz-IV-Empfänger mit einem Ein-Euro-Job.

Doch auch wenn inzwischen mehr Betriebe Ältere beschäftigen, so ist es für diejenigen besonders schwer, die durchs Raster fallen: Wer in der Altergruppe 60 plus den Job verliert, hat nur geringe Chancen, auf dem Arbeitsmarkt wieder Fuß zu fassen.


weiterlesen auf www.tagesspiegel.de (Artikel erschienen am 17. November 2010)




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