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Heimärzte: Mehr als 5300 Menschen profitieren von Modellprojekten

In verschiedenen Pflegeprojekten der AOK Nordost, die in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern eine verbesserte pflegerische und ärztliche Versorgung vor allem älterer Menschen zum Ziel haben, werden mittlerweile mehr als 5300 Pflegebedürftige betreut, teilte die Krankenkasse mit.


Die verbesserte ärztliche, therapeutische und pflegerische Betreuung solle vor allem eine qualitativ bessere Versorgung der chronisch-schwerkranken, multimorbiden (mehrfach erkrankten) Bewohner erreichen – aber auch eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.

Als erstes Projekt startete 1998 das Berliner Projekt , das bundesweit Signalwirkung entwickelt habe, so die AOK Nordost. An diesem Projekt beteiligten sich zurzeit mehr als 40 Vertragsärzte sowie 35 Pflegeeinrichtungen. Mithilfe des Projekts habe die Lebens- und Versorgungsqualität der circa 1.700 Bewohner in den Heimen deutlich verbessert werden können. Da die beteiligten Ärzte und Pflegeeinrichtungen “Hand in Hand” arbeiten, könnten beispielsweise unnötige und belastende Krankenhausaufenthalte und Transporte vermieden werden. Die Zahl der Klinikeinweisungen für beteiligte Pflegeheimbewohner sei so um circa 50 Prozent geringer als in anderen Einrichtungen. Weniger Ausgaben seien auch bei Fahrkosten und Arzneimittel zu verzeichnen gewesen. Somit wurden bei deutlicher Verbesserung der Versorgungsqualität wesentlich geringere Ausgaben durch das Berliner Projekt erzielt. An ihm beteiligen sich neben der AOK Nordost die IKK Brandenburg und Berlin, die Siemens Betriebskrankenkasse, die Bahn BKK, die Kassenärztliche Vereinigung Berlin, die Berliner Krankenhausgesellschaft und der Verband privater Kliniken und Pflegeeinrichtungen Berlin-Brandenburg. Die Partner haben sich im Juli 2011 auf eine unbefristete Vertragsverlängerung geeinigt.

Zweites erfolgreiches Pflegeprojekt in Berlin und ebenso in Brandenburg sei das Pflege-Versorgungsprogramm careplus. Auch in diesem von der AOK initiierten Projekt arbeiteten Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten eng koordiniert zusammen. Ärztliche, pflegerische und therapeutische Leistungen würden so optimal aufeinander abgestimmt. Wie beim Berliner Projekt gibt es eine ständige telefonische Rufbereitschaft und eine wöchentliche Vor-Ort-Visite, um eine kontinuierliche medizinische Betreuung sicherzustellen. Die eingebundenen Ärzte sind die persönlichen Ansprechpartner der Heimbewohner und ihrer Angehörigen. An careplus beteiligen sich auch die IKK Brandenburg und Berlin, die Siemens BKK und die Bahn BKK. Insgesamt nehmen in Brandenburg bisher 14 Einrichtungen mit 15 Ärzten teil, in Berlin sind es 34 Pflegeeinrichtungen und 34 Ärzte. 1.760 Pflegebedürftige nehmen zurzeit an careplus teil.

Eine Liste aller Pflegeheime im Berliner Projekt finden Sie auf der AOK-Homepage. Diese Liste ist unterteilt in Heime mit einem angestellten Heimarzt und in Heime, die einen Vertrag mit einem niedergelassenen Arzt geschlossen haben.

Informationen zum careplus-Programm finden Sie dort ebenfalls.


(übermittelt am 27. Januar 2012)


Artikel zuletzt aktualisiert am: 30.09.2014

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