Die Qi-Gong-Lehrerin

Barbora Denk, 68, Bewegungskunst- und Qi-Gong-Lehrerin

Qigong-Lehrerin_Mike_Wolff.JPG
Foto: Mike Wolff

Name

Barbora Denk, 68

Beruf

Bewegungskunst- und Qi-Gong-Lehrerin

Alltag

Qi Gong entstand vor über 2500 Jahren in China. “Es ist eine Selbsthilfemethode, um die Lebensenergie, das Qi, wieder in Fluss zu bringen”, sagt Barbora Denk. Die gebürtige Slowakin aus Bratislava, die seit 1968 in Deutschland lebt, hat sich bei Qi-duan Li, einer Ärztin für Traditionelle Chinesische Medizin, weitergebildet und bietet jetzt Kurse in einem Tempelhofer Park an, die von den Krankenkassen anerkannt werden. Dort lehrt sie eine besondere Form von Qi Gong, das Guolin-Gehen.

Dabei kommt die sogenannte Windatmung zum Einsatz, ein hörbares kurzes Doppeleinatmen, das den Körper mit deutlich mehr Sauerstoff und Energie versorgt. Der Stoffwechsel verbessert sich, die Konzentrationsfähigkeit steigt, der Schlaf wird tiefer, das Immunsystem gestärkt, die Organe harmonisiert. Die Schrittwiederholung bewirkt einen meditativen Zustand. Barbora Denks Kurse richten sich auch an Krebspatienten. “Schon das Gefühl, selbst etwas für die Gesundheit zu tun, hilft ihnen”, sagt sie. Da Natur und Frischluft im Guolin Qi Gong eine besondere Bedeutung zukommt, bietet sie Ende August und Anfang September Kurse am Tollensesee bei Neubrandenburg an. Weitere Informationen: www.qigong-unterricht.de und Tel. 752 68 08.

(erschienen am 22. Mai 2011)




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