Der Charité-Beauftragte für Katastrophenschutz

Christian Kleber, 33, Unfallchirurg und stellvertretender Katastrophenschutzbeauftragter der Charité

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Christian Kleber, Foto: Paul Zinken

Name

Christian Kleber, 33

Beruf

Unfallchirurg und stellvertretender Katastrophenschutzbeauftragter der Charité

Alltag

Ist die Katastrophe da, ist es zu spät, Vorkehrungen zu treffen. Das ist die Aufgabe von Christian Kleber. Der gebürtige Regensburger, der 2006 an die Charité kam, erarbeitet Konzepte und Ablaufpläne für den Fall der Fälle. Das können sowohl externe Katastrophen sein (wie Verkehrsunfälle oder Terroranschläge) als auch solche auf dem Campus selbst (Wasserrohrbrüche oder Ausfall der Strom- und Gasversorgung).


“Bei einer Katastrophe herrscht grundsätzlich Ressourcenmangel”, sagt Christian Kleber. Deshalb ist es so wichtig, das alles bereitsteht, etwa Dekontaminationsanzüge bei Chemie- oder Strahlenunfällen. Außerdem schult Kleber Mitarbeiter der Charité und der Senatsgesundheitsverwaltung. Ist es passiert, ist er auch vor Ort: Etwa bei einem Straßenbahnunfall auf der Seestraße, beim Unfall eines polnischen Reisebusses auf dem Berliner Ring und beim Brand einer U-Bahn im Bahnhof Deutsche Oper. Jetzt hilft er alllerdings erst mal woanders: Am Sonnabend flog er für ein zweimonatiges Stipendium nach Johannesburg.

(erschienen am 28. August 2011)




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