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Neues Krebsforschungszentrum nimmt Arbeit auf

Krebserkrankungen sind eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Ein neuer Forschungsverbund soll nun wissenschaftliche Forschritte in der Bekämpfung der bösartigen Geschwulste schneller in Krankenhausbehandlungen übertragen.

Das Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) fördert seit April 2011 die medizinische Wissenschaft im Rahmen so genannter Deutscher Zentren für Gesundheitsforschung. Damit könne auch das geplante Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKFZ) seine Arbeit aufnehmen, teilte das Unternehmen mit. Auch die Berliner Charité in Berlin (Comprehensive Cancer Center) ist Teil dieses neuen Forschungsverbundes. Nach eigenen Angaben werde der Forschungsverbund zunächst mit fünf Millionen Euro gefördert. Ab 2014 betrage die Fördersumme jährlich etwa 30 Millionen Euro.

Das Konsortium solle dazu beitragen, aktuelle Forschungsergebnisse noch schneller in die Patientenversorgung zu übertragen. Dieses neue Zentrum soll es ermöglichen, Befunde auszutauschen, um Patientinnen und Patienten nach einheitlichen Bedingungen zu diagnostizieren und anschließend in großen Klinischen Studien bestmöglich behandeln zu können.

(übermittelt am 15.04.2011)


Lesen Sie zu diesem Thema auch folgene Klinik-Nachricht und einen Artikel in unserem Tagesspiegel-Archiv .

Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011

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