Bund fördert zweite Berliner Altersstudie mit 6,3 Millionen Euro
Anknüpfend an die erste Berliner Altersstudie fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zunächst drei Jahre lang das multidisziplinäre Projekt zur Altersforschung, heißt es in einer Pressmitteilung der beteiligten Berliner Charité.
Grundlage für die BASE-II-Studie werden körperliche, genetische, immunologische, psychologische und sozio-ökonomische Merkmale von 2200 Berliner Erwachsenen sein. Die Daten der 1999 begonnenen ersten Altersstudie zeigten, dass sich Krankheit im Alter oft beeinflussen ließe. Mit neueren Methoden wolle man die verantwortlichen Riskofaktoren nun genauer untersuchen.
Neu gegenüber der BASE-I-Studie sei die Berücksichtigung einer Kontrollgruppe jüngerer Erwachsener, die es ermögliche, Entwicklungsverläufe im Alter genauer bewerten zu können und später den Übergang dieser Vergleichsgruppe in das mittlere Erwachsenenalter zu verfolgen. Ebenfalls neu sei die systematische Erfassung genetischer und immunologischer Aspekte bei jedem BASE-II-Probanden.
Koordiniert werde BASE-II von einer multidisziplinären Leitungsgruppe, der neben Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen auch Prof. Dr. Ulman Lindenberger vom Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Prof. Dr. Gert G. Wagner vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Dr. Lars Bertram vom Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik sowie Prof. Dr. Graham Pawelec vom Zentrum für Medizinische Forschung der Universität Tübingen angehören.
(übermittelt am 30. Januar 2012)
Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.02.2012
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