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Gebärmutterkrebs

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Ein Tumor in der Gebärmutter ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Schnitt beträgt das Alter der Patientinnen 60 Jahre. Nach einer erfolgreichen Therapie sind sogar wieder Schwangerschaften möglich


Krankheitsbild


Erklärung:

Die Gebärmutter ist ein weibliches Geschlechtsorgan. In ihr reift die mit einem männlichen Samen befruchtete Eizelle zu einem Menschen heran. Gebärmutterkrebs kann bei Frauen zu Unfruchtbarkeit führen.


Symptome:

Im Frühstadium verursacht dieser Krebs keine Beschwerden. Im fortgeschrittenen Zustand macht sich der Tumor möglicherweise durch plötzliche, aber schwache Blutungen aus der Scheide bemerkbar. Vor der Menopause ähneln sie den Zwischenblutungen. Besonders nach der Menopause sollten diese Blutungen aber ernst genommen werden. Manchmal treten außerdem eitrige Schmierblutungen und wehenartige Schmerzen im Bauchraum auf.


Ursachen:

Die genaue Ursache des Gebärmutterkrebses ist noch nicht geklärt. Gebärmutterkrebs entwickelt sich sehr langsam. Je früher der Tumor erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung des Karzinoms spielt das Geschlechtshormon Östrogen. Frauen, die früh ihre erste Regelblutung hatten oder spät in die Wechseljahre kommen, haben ein erhöhtes Risiko. Aber auch Ernährung und Körpergewicht spielen eine Rolle. Die Behandlung der Wechseljahresbeschwerden mit Hormonen kann die Herausbildung des Gebärmutterkrebses begünstigen. Auch eine ärztliche Anti-Hormon-Behandlung wegen eines Brustkrebsleidens kann Gebärmutterkrebs hervorrufen.


Zahlen:

Jährlich erkranken rund 11.700 Frauen in Deutschland an Gebärmutterkrebs. Es ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Schnitt sind die Patientinnen Mitte 60.


Behandlung


Diagnostik:

Mediziner diagnostizieren Gebärmutterkrebs durch eine operativ entnommene Gewebeprobe. Vorher untersucht der Arzt den Unterleib der Patientin mit Ultraschall . Um den Grad der Ausbreitung des Gebärmutterkrebses zu bestimmen, müssen nach der Diagnose Folgeuntersuchungen, etwa Blasen- sowie Darmspiegelung, durchgeführt werden.


Therapie:

Im Frühstadium kann auf eine vollständige Entfernung der Gebärmutter verzichtet werden. Dann wird die Gebärmutter während eines operativen Eingriffs ausgeschabt und die Frau anschließend mit Hormonpräparaten behandelt. Nach einer erfolgreichen Therapie sind sogar wieder Schwangerschaften möglich. Ist der Gebärmutterkrebs weit fortgeschritten, muss die Gebärmutter vollständig entnommen werden. Zusätzlich werden die Eierstöcke entfernt. Je nach Ausdehnung des Gebärmutterkrebses müssen auch die Lymphknoten im Becken entfernt werden. Nach der Operation erfolgt eine Bestrahlung, seltener setzen Ärzte auf eine Chemotherapie oder eine Behandlung mit Hormonpräparaten.


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33 Kliniken zu diesem Krankheitsbild anzeigen



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Ingo Bach, Hannes Heine, Matthias Lehmphul

Artikel zuletzt aktualisiert am: 07.03.2012

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