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HIV (Immunschwächekrankheit)

Beratung

Die Deutsche AIDS-Hilfe hat eine sehr gute Webseite mit vielen aktuellen Informationen, Beratungsangeboten und Adressen eingerichtet unter www.aidshilfe.de Die AIDS-Hilfe bietet auch telefonische Beratung an unter der Rufnummer (0180) 331 94 11 (Mo–Fr 9–21 und So 9–14 Uhr). Kosten: 9 Cent/Minute aus dem Festnetz, mobil maximal 42 Cent/Minute. Der Anrufer kann sich auch anonym beraten lassen.


Beratung, HIV-Test und die Vermittlung von Ärzten bietet die Berliner Aids-Hilfe, Meinekestraße 12, 10719 Berlin. Die Telefonberatung (zum Ortstarif, täglich 12–22 Uhr) ist unter (030) 194 11 erreichbar. Internet: www.berlin-aidshilfe.de


Fragen zu Wechselwirkungen von HIV-Medikamenten mit Lebensmitteln oder anderen Medikamenten beantwortet die Interaktions-Hotline des Institut für Infektiologie und Immunologie (ifi). Anfragen können telefonisch (Kosten abhängig vom Anbieter) unter (0160) 90 24 41 00, oder per E-Mail an: interaktion@ifi-infektiologie.de gestellt werden. Ein Online-Formular, in dem alle relevanten Informationen eingetragen werden können erleichtert die Anfrage.


Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Ostmerheimer Straße 220, 51109 Köln,
Tel. (0221) 899 20
www.bzga.de oder www.machsmit.de


Eine Liste der Gesundheitsämter, die beraten und anonyme HIV-Tests anbieten (Kosten: ca. 15 Euro), ist
im Internet zu finden unter: www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/gesundheitsaemter


HIV- und Suchthilfe Fixpunkt Berlin
Boppstraße 7, 10967 Berlin, Tel. (030) 693 22 60
www.fixpunkt.org


Behandlung in HIV-Schwerpunktpraxen

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte (DAGNÄ) hat Kritierien festgelegt, die eine Praxis erfüllen muss, um sich HIV-Schwerpunkt nennen zu können. Eine Liste zertifizierter HIV-Schwerpunktpraxen findet man im Internet unter www.dagnae.de In Berlin sind derzeit 34 Ärzte Mitglieder in der DAGNÄ.


Zertifizierung: Der Arzt muss vor der Zertifizierung mindestens zwei Jahre lang in einer auf die Versorgung von HIV-Patienten spezialisierten Einrichtung (Krankenhaus, Praxis) tätig gewesen sein. Und er muss für das Jahr vor Antragstellung den Besuch von mindestens sechs Fortbildungen zu HIV und Aids nachweisen. Nach der Zertifizierung muss der Mediziner jährlich mindestens vier Weiterbildungen besuchen und regelmäßig in Qualitätszirkeln mitarbeiten. In diesen Zirkeln können die Ärzte im kleinen Kreis Erfahrungen austauschen, Fallbeispiele besprechen und über Behandlungsleitlinien diskutieren. Außerdem schreiben die DAGNÄ-Kriterien vor, dass in der Praxis dauerhaft mindestens 50 HIVund Aids-Patienten pro Quartal versorgt werden müssen, um Erfahrung und Routine in der HIV-Versorgung zu gewährleisten. Ausnahmen von dieser Regel gibt es nur in strukturschwachen ländlichen Gebieten, weil dort die Patientenzahl schwerer erreichbar ist.

Neben den Schwerpunktpraxen versorgen in Berlin auch Fachärzte bei Bedarf HIV-Patienten und konnten dafür bisher einen Aidszuschlag abrechnen. Seit dem 1. Juli 2009 ist dies nur noch für Schwerpunktärzte möglich. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) befürchtet, dass damit das bundesweit beispielgebende Kooperationsnetz von Schwerpunktpraxen, Kliniken und Fachärzten („Schöneberger Modell“) gefährdet ist. Experten halten es aber für sinnvoll, den Aidszuschlag nur an Schwerpunktpraxen zu zahlen, um dort die HIV-Therapie zu konzentrieren.


HIV und Aids wird aber vor allem ambulant behandelt. Diesem Umstand trug die Tagesspiegel-Serie “Praxisvergleich Berlin” Rechnung, die auch einen Schwerpunkt zum Thema HIV und Aids enthielt. Auf der Homepage des Tagesspiegel finden Sie unter anderem eine Liste der am Vergleich teilnehmenden Berlin HIV-Schwerpunktpraxen und einen Überblick über das Vergleichsergebnis. Im jetzt als Buch erschienenen “Arztpraxenführer Berlin 2010/2011” von Tagesspiegel und Gesundheitsstadt Berlin finden Sie die detaillierte tabellarische Übersicht zu Behandlungszahlen, Ausstattung und Serviceangeboten von 17 Berliner HIV-Schwerpunktpraxen und zahlreiche Hintergrundinformationen zur Behandlung von HIV und Aids. Das rund 190 Seiten starke Buch kostet für Tagesspiegel-Abonnenten 9,80 Euro (Normalpreis: 12,80 Euro) und ist erhältlich unter www.tagesspiegel.de/shop oder per Telefon 030/29021-520.


Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft der HIV kompetenten Apotheken informiert über auf ihrer Website (www.dahka.de) über die Vereinsziele und die angebotenen Beratungsleistungen. Zu dem befindet sich eine bundesweite Liste der kooperierenden Apotheken auf der Seite.

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I.B.

Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.11.2011

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Beratungsangebote zu ausgewählten Krankheiten

Wer einen Krankenhausaufenthalt vor sich bzw. hinter sich hat, braucht oder sucht unter Umständen eine Beratung zur eigenen Erkrankung und zur nachgehenden Unterstützung. Berlin verfügt als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung über ein umfangreiches Netz an Beratungsstellen, für die wir hier eine Auswahl zur Verfügung stellen.

Zu folgenden Themenfeldern finden Sie in der SEKIS - Datenbank Beratungsangebote von Selbsthilfeorganisationen oder themenspezifischen Fachorganisationen:

Krebs:
www.sekis.de: Krebs

Sucht:
www.landesstelle-berlin.de oder www.sekis.de: Sucht

Herz:
www.sekis.de: Herz

Alzheimer:
www.sekis.de: Alzheimer

Schlaganfall:
www.sekis.de: Schlaganfall

Parkinson:
www.sekis.de: Parkinson

Transplantationen:
www.sekis.de: Transplantation

chronische Erkrankungen und Behinderungen:
www.lv-selbsthilfe-berlin.de

Schwangerschaft und Geburt:
www.sekis.de: Schwangerschaft

Wichtige Beratungsangebote für Patientinnen und Patienten

Die Patientenbeauftragte für Berlin
Unabhängige Patientenberatung Deutschland - Beratungsstelle Berlin (UPD)
Patientenberatung der Verbraucherzentrale Berlin
Ombudsstelle der Psychotherapeutenkammer
Patientenberatungsstelle im Zahnärztehaus
Berliner Krisendienst
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www.berlin.de/gesundheitsplattform/information/

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