Qualitätsindikator - Wiederholungsoperationen (Oberschenkelhalsbruch)
Erklärung:
Dieser Indikator benennt den Anteil an Patienten, bei denen ein erneuter chirurgischer Eingriff aufgrund von Komplikationen – wie etwa anhaltende Schmerzen – notwendig wurde. Dazu werden aber auch die selteneren Komplikationen gerechnet, die durch den Patienten selbst, zum Beispiel einen Sturz in der Klinik, verursacht wurden.
Fragen:
„Mit welchen Maßnahmen verhindern sie, dass nach meiner Operation weitere Folgeeingriffe nötig werden? Gehört Ihr Krankenhaus zu den Häusern, in denen nur sehr selten Nachoperationen wegen Komplikationen erforderlich sind?“
Hintergrund:
Reparatureingriffe, so genannte Reinterventionen, sind ungeplante Behandlungen wegen Komplikationen nach einer Operation. Die Zahl ungeplanter Folgeeingriffe in einer Einrichtung kann – muss aber nicht – ein Hinweis auf Probleme bei der Behandlungsqualität geben. Seit einigen Jahren gelten Kliniken, in denen es in weniger als zwölf Prozent der Fälle zu ungeplanten, nachträglichen Eingriffen kommt, als Häuser mit einer guten Behandlungs- und Versorgungsqualität.
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I.B., hah, ml
Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011
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