Qualitätsindikator - Reparatureingriffe (Künstliches Hüftgelenk)
Erklärung:
Dieser Indikator erfasst Komplikationen, die während des Krankenhausaufenthaltes auftreten, etwa Nachblutungen, Ausrenkungen oder auch Entzündungen der Operationswunde, die eine Folgeoperation nötig machen. Für die Patienten verlängern sich dadurch Klinikaufenthalt und Heilungsprozess. Im Schnitt passiert dies hierzulande in zwei bis drei Prozent der Fälle. Muss bei nicht mehr als neun Prozent der Patienten nachoperiert werden, gelten Behandlung und Versorgung in dem Krankenhaus nach EQS-Vorgabe als unauffällig.
Frage an das Krankenhaus:
„Wie stellen Sie sicher, dass nach dem Einsetzen einer Hüftprothese keine Folgeeingriffe nötig werden?“
Hintergrund:
Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes ist eine in deutschen Krankenhäusern häufig durchgeführte, planbare und deshalb umfassend vorbereitete Operation. Jährlich werden hierzulande über 150.000 künstliche Hüftgelenke implantiert. Selten aber regelmäßig kommt es danach zu Problemen für den Träger des Kunstgelenks. Außergewöhnlich viele Patienten mit besonderen Voraussetzungen – etwa in fortgeschrittenem Alter – können trotz guter Behandlung zu einer hohen Rate an Folgeeingriffen führen. Lassen Sie sich deshalb genau erläutern, wie sich die Klinik auf dieses Risiko vorbereitet!
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I.B., hah, ml
Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011
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