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Qualitätsindikator - Organverletzungen bei minimalinvasiven Operationen (Gynäkologische Operationen)

Erklärung:

Prinzipiell gibt es derzeit drei gebräuchliche Operationszugänge für die die Entfernung einer Gebärmutter: Scheide, offene Bauchschnitte und so genannte minimalinvasive Bauchschnitte. Für diesen Indikator werden Patientinnen betrachtet, die von den Ärzten mithilfe des letzteren Verfahrens operiert wurden. Über vergleichsweise kleine Bauchschnitte führen die Chirurgen ihre millimetergroßen Instrumente ein, um die weiblichen Geschlechtsorgane – Gebärmutter und Eileiter beziehungsweise Eierstock – teilweise oder ganz zu entfernen.

Frage:

„Wie verhindern sie Verletzungen von Organen bei Operationen?“

Hintergrund:

Grundsätzlich sollten bei allen Operationen selbstverständlich keine Organe verletzt werden. In den meisten deutschen Kliniken liegt der Anteil bei deutlich unter ein Prozent. Dennoch es aus verschiedenen Gründen zu Verletzungen kommen kann, ohne das die behandelnden Ärzte dafür verantwortlich sein müssen. Patientinnen mit Geschwulsten im Beckenbereich und vergangenen Operationen etwa neigen zu Verletzungen. Die Qualifikation des Operateurs kann allerdings vom Krankenhaus insofern gesteuert werden, dass bei Patientinnen mit erhöhtem Risiko einer Organverletzung ein besonders erfahrener Operateur gewählt wird oder jene Fälle an ein geeignetes Klinikum überwiesen werden. Aus der klinischen Erfahrung kann also auf eine weitgehende Vermeidbarkeit von Organverletzungen geschlossen werden. Kliniken und Fachverbände haben sich auf keine Kennzahl geeinigt; grundsätzlich gilt jeder Fall als auffällig.

33 Kliniken zu diesem Krankheitsbild anzeigen



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I.B., hah, ml

Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011

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