Schwangerschaftsdiabetis: WHO definiert Richtlinie neu

Die Weltgesundheitsorganisation hat neue Richtlinien heraus gegeben um Schwangerschaftsdiabetes nachzuweisen. Als zuverlässig gilt nur der Blutzuckerbelastungstest, der zwischen der 24. und 28. Woche angewendet wird. Das teilt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) mit.

Am Testtag, muss die Schwangere nüchtern in die Praxis komme, also ohne Nahrungsaufnahme seit 22 Uhr des Vorabends. Zunächst wird über eine venöse Blutentnahme der Nüchternblutzucker gemessen. Danach trinkt die Schwangere ein Glas Wasser mit 75 Gramm Glukose, um eine und zwei Stunden später erneut den Blutzucker per Blutentnahme bestimmen zu lassen.


Ein hoher Blutzuckerwert während der Schwangerschaft kann Mutter und Kind schaden. Auch nach der Schwangerschaft erhöht sich dadurch für die Mütter und Kinder das Risiko an Diabetes- Typ 2 zu erkranken und die Kinder leiden häufiger an Übergewicht.


In Deutschland entwickeln vier bis fünf Prozent aller werdenden Mütter einen Schwangerschaftsdiabetes. Bei 80 Prozent der Betroffenen führt eine Ernährungsumstellung in Verbindung mit regelmäßiger Bewegung zu normalen Blutzuckerwerten, nur eine von fünf Frauen benötigt Insulin.




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