Helios-Klinikum Buch: Klinik für Kardiologie als Brustschmerzzentrum zertifiziert

Die Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Nephrologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung als “Chest Pain Unit” (Brustschmerzzentrum) zertifiziert worden. Bei einem Herzinfarkt kommt es auf jede Minute an. Um die Ursache von unklaren Schmerzen in der Brust möglichst schnell abzuklären, gibt es die sogenannten “Chest Pain Units”.

Bei einem Herzinfarkt kommt es auf jede Minute an. Um die Ursache von unklaren Schmerzen in der Brust möglichst schnell abzuklären, gibt es die sogenannten Chest Pain Units (Brustschmerzzentren). Die Klinik und Poliklinik für Kardiologie und Nephrologie im HELIOS Klinikum Berlin-Buch ist jetzt von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung (DGK) als “Chest Pain Unit” zertifiziert worden, teilte das Klinikum jetzt mit. Um die Zertifizierung zu erhalten, müsse eine Klinik bestimmte Qualitätsstandards wie zum Beispiel die Möglichkeit der kompletten invasiven Diagnostik einschließlich Echokardiografie und Ergometrie, ein kardiologisch geschultes Personal sowie schnellen Zugang zu einem Herzkatheterlabor gewährleisten. Die Ursachen für unklaren Brustschmerz sind vielschichtig. Neben lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Lungenembolie, können sich auch einfachere Ursachen wie Muskelverspannungen oder Magenbeschwerden dahinter verbergen. Jeder Patient, der mit Schmerzen in der Brust im HELIOS Klinikum Berlin-Buch aufgenommen wird, werde von einem interdisziplinären Team aus Ärzten des Notfallzentrums und der Kardiologie sowie speziell geschultem Pflegepersonal mit Hilfe von festgelegten Behandlungsrichtlinien untersucht und behandelt, so das Krankenhaus in seiner Mitteilung. Alle notwendigen medizinischen und technischen Geräte wie beispielsweise das Herzkatheterlabor seien vor Ort rund um die Uhr verfügbar. So könnten auch kritische Laborwerte rasch bestimmt oder eine akute Echokardiographie mit einem speziell für diesen Zweck bereitstehenden Gerät sofort durchgeführt werden. Innerhalb kürzester Zeit könn so festgestellt werden, ob bei dem betroffenen Patienten eine Herzerkrankung vorliegt. Darüber hinaus befindee sich in der Rettungsstelle ein Telemetriesystem, mit dessen Hilfe EKG- und Vitaldaten wie Herz- oder Atemfrequenz des Patienten bereits aus dem Notarztwagen übertragen werden können. Dies erlaube eine schnelle Diagnosestellung vor Ankunft des Patienten im Krankenhaus, so dass eine entsprechende individuelle und optimale Therapie bereits im Vorfeld geplant werden kann. Bei einem akuten Herzinfarkt können durch die schnell eingeleiteten medizinischen Maßnahmen Komplikationen und Folgeschäden in vielen Fällen verhindert werden.


(übermittelt am 24. August 2010)




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