Erster MRT-fähiger Defibrillator an der Charité eingesetzt

Ärzte der Berliner Charité implantierten am 25. November 2011 den ersten Defibrillator, mit dem auch Untersuchungen im Magnet-Resonanz-Tomographen möglich seien, hießt es in einer Pressemitteilung des Klinikums

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Mattias Roser mit dem ersten MRT-fähigen Defillbrator; Foto: Promo


Defibrillatoren geben bei einem Herzstillstand einen Elektroschock ab, mit dem Ziel den erschlafften Muskel wieder zum Schlagen zu bringen. Die implantierten Geräte reagierten bisher jedoch empfindlich auf Magnetfelder. Untersuchungen mit dem Magnet-Resonanz-Tomographen waren deshalb bislang für Menschen mit eingesetztem Defibrillator nicht möglich. Mit den neuen Geräten stehe nun auch diesen Patienten die schonende und strahlenfreie MRT-Diagnostik zur Verfügung, erklärte Mattias Roser, der den Eingriff in der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie am Campus Virchow-Klinikum leitete
Noch seien die MRT-fähigen Implantate rund 25 Prozent teuerer als herkömmliche Geräte, weshalb sie an der Charité zunächst bei Patienten zum Einsatz kämen, bei denen zukünftige MRT-Scans absehbar seien.



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