Charité erhält neue Hochleistungs-Tomographen

Das Zentrum für Innovative Bildgebung an der Charité erhält die Geräte, um damit noch detailliertere Einblicke in das Gehirn zu bekommen. Die beiden MRTs wurde unter anderem aus Mitteln des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung finanziert.

Im neuen Zentrum für Innovative Bildgebung an der Charité-Universitätsmedizin Berlin in Mitte wurden jetzt zwei moderne Hochleistungs-Tomographen angeliefert. Mit den neuen Magnet-Resonanz-Tomographen (MRTs) erhielten die Forscher noch detailliertere Einblicke in das aktive Gehirn, teilte das Klinikum mit. Ziel sei es, neurologische Erkrankungen, beispielsweise Alzheimer oder Parkinson sowie psychiatrische Störungen wie Depressionen, besser verstehen und behandeln zu können.

Die Tomographen bestehen aus großen Magneten und wiegen mehr als zehn Tonnen. Der Wert beider Geräte liegt bei vier Millionen Euro. Aufgrund ihres Gewichts wurden die MRTs mit einem Kran direkt durch die Fensteröffnungen in die dritte Ebene des Zentrums für Innovative Bildgebung am Campus Mitte eingebracht.

Das Zentrum sei eine Kooperation zwischen dem Exzellenzcluster NeuroCure der Charité und des Bernstein Centers for Computational Neuroscience, an dem auch die Humboldt-Universität und die Technische Universität beteiligt seien. Es wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Deutsche Forschungsgemeinschaft und das Konjunkturpaket II der Bundesregierung finanziert.


(übermittelt am 9. August 2010)



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