Kontakt- und Beratungsstelle SEKIS

Der Umgang mit einer schweren Krankheit, den Folgen einer Operation oder die Bewältigung einer chronischen Erkrankung kann Patienten vor besondere Herausforderung stellen. Sie begeben sich dann nicht selten auf die Suche nach Hilfe, Unterstützung oder Beratung. Für viele von Ihnen kann das Erfahrungswissen von Betroffenen mit der gleichen Erkrankung eine wichtige Ergänzung zur ärztlichen oder sonstigen fachlichen Behandlung sein.

Kontakt- und Beratungsstelle SEKIS

Der Umgang mit einer schweren Krankheit, den Folgen einer Operation oder die Bewältigung einer chronischen Erkrankung kann Patienten vor besondere Herausforderung stellen. Sie begeben sich dann nicht selten auf die Suche nach Hilfe, Unterstützung oder Beratung. Für viele von Ihnen kann das Erfahrungswissen von Betroffenen mit der gleichen Erkrankung eine wichtige Ergänzung zur ärztlichen oder sonstigen fachlichen Behandlung sein.

Selbsthilfegruppen leisten genau diese Art der Unterstützung. Sie tragen Wissen und Erfahrung auf gleicher Augenhöhe zusammen und ihre Mitglieder stärken sich wechselseitig im Gespräch oder mit alltäglicher Hilfe. In Berlin gibt es mehr als 2000 Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen. Viele von ihnen sind offen für neue Mitglieder oder beraten zu ihrem jeweiligen Thema.

Sie sind zu finden in einer Datenbank, die die Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle SEKIS für Berlin zusammenstellt und pflegt.

Suche in der Datenbank der Selbsthilfegruppen

Kontakt zu SEKIS: Bismarckstraße 101 10625 Berlin Tel. 030 – 892 66 02 Fax 030 – 890 285 40


Patientenfürsprecher Berliner Kliniken

Patientenfürsprecher unterstützen Patienten bei Fragen, Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. Sie arbeiten ehrenamtlich, sind unabhängig und nicht weisungsgebunden. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses oder bei Besuchen am Krankenbett haben Patienten die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen.

Diese Unterstützung für Krankenhauspatienten ist im Berliner Landeskrankenhausgesetz vorgeschrieben. Sie werden von den Bezirksverordnetenversammlungen für die Dauer von fünf Jahren gewählt. Ihr Auftrag lautet: “Patientenfürsprecher prüfen Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertreten deren Anliegen. Sie können sich mit Einverständnis der betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Patientenfürsprecher haben alle Sachverhalte, die ihnen in dieser Eigenschaft bekannt werden, vertraulich zu behandeln, denn sie unterliegen der Schweigepflicht.”

Hier finden Sie eine Auflistung der Berliner Patientenfürsprecher.


Verdacht auf Behandlungfehler

Bei dem Vorwurf eines Behandlungsfehlers besteht die Möglichkeit, die gemeinsame Schlichtungsstelle der norddeutschen Ärztekammern für Arzthaftpflichtfragen einzuschalten. Dort klären bei begründetem Verdacht auf einen ärztlichen Behandlungsfehler Experten im Rahmen eines außergerichtlichen Verfahrens, ob Schadensersatzansprüche gegen den Arzt bestehen. Dieser Service ist für den Patienten unentgeltlich. Der Vorgang kann muss schriftlich eingeleitet werden. Vorraussetzung für das Schlichtungsverfahren ist, dass alle Beteiligten dem Verfahren zustimmen.

Die Schlichtungsstelle erreichen Sie unter

Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen Hans-Böckler-Allee 330173 Hannover Telefon: (0511) 380-2416/ -2420

Unter der Webadresse www.schlichtungsstelle.de können Sie sich ausführlich informieren und Unterlagen wie Schlichtungsantrag, Schweigepflicht-Entbindungserklärung und Fragebogen herunterladen.



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