Qualitätsindikator - Tod des Spenders (Nierenlebendspende)

Erklärung:

Eine Organspende erfolgt freiwillig. Bevor ein Organ entnommen wird, untersuchen Ärzte den Spender auf seinen Gesundheitszustand und ob das Spenderorgan auch wirklich zu dem Empfänger passt. Der Tod eines Spenders durch die Operation ist daher sehr selten. Der Indikator zeigt diejenigen Spender an, die während oder nach der Entnahme ihrer Niere versterben.

Frage:

“Wie stellen sie sicher, dass der Spender den chirurgischen Eingriff überlebt?”

Hintergrund:

Die Antwort des Arztes gibt Ihnen einen Hinweis auf die Behandlungsqualität des Krankenhauses. Der Tod eines Spenders durch die Operation ist, wie gesagt, sehr selten. Bundesweit ist 2008 nach Angaben der Bundesgeschäftstelle für Qualitätssicherung kein Spender während oder nach der Organentnahme verstorben. Denn den Experten zufolge müssen die Betroffenen zwei wesentliche medizinische Vorbedingungen erfüllen: Sie dürfen keine schweren Vorerkrankungen erlitten haben und müssen körperlich gesund sein. Nach den Vorgaben der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung muss jeder einzelne Todesfall einer Nierenlebendspende analysiert werden. Es handelt sich um einen außergewöhnlichen Vorfall – Ärzte sprechen von einem so genannten “sentinel event”.



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