Strahlentherapie
Strahlentherapien sind – wie Chemotherapien und Operationen – Behandlungmethoden gegen Krebs. Sie werden ambulant oder stationär durchgeführt. Über gebündelte Energie sollen Krebszellen absterben. Meist verwenden Fachärzte leicht radioaktive Teilchenstrahlung. Diese so genannten ionisierenden Strahlen laden die einzelnen Zellbestandteile in positiv und negative Teilchen auf, welche eine biochemische Reaktion innerhalb der Zellen bewirkt.
Je nach Krankheitsbild werden Betroffene von außen oder in speziellen Fällen von innen bestrahlt. Äußere Bestrahlungen erfolgen über mehrere Wochen. Geziehlt erhält das betreffende Körperteil dabei eine berechnete Strahlendosis. Bei der inneren Bestrahlung werden radioaktive Kügelchen in das erkrankte Gewebe gespritzt. Kontinuierlich bestrahlen diese Kügelchen umliegende Zellen über einen bestimmten Zeitraum. In beiden Fällen kann die abgegebene Energie krankhafte wie gesunde Körperzellen zerstören. Allerdings kann sich das gesunde Gewebe regenerieren, während Tumorzellen absterben.
Während der Bestrahlung können unterschiedlich starke Nebenwirkungen auftreten. Je nach bestrahlten Organen kann es zu gereizten Schleimhäuten, Trockenheit im Mund, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Bestrahlte Haut reagiert ähnlich einem Sonnenbrand. Fest steht: Je größer Strahlendosis und zu bestrahlende Körperfläche sind, desto mehr werden Körper und Geist der Betroffenen belastet. Unter Umständen kann es auch zu schweren Folgeschäden kommen. So erhöhen hohe Strahlendosen das Risiko, an Leukämie zu erkranken. Auch können Therapien – vor allem im Bereich der Geschlechtsorgane – zur Unfruchtbarkeit führen.
Diese Kliniken führen in Berlin und Brandenburg Strahlentherapien durch:
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Matthias Lehmphul
Artikel zuletzt aktualisiert am: 09.03.2012
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