Rehabilitationssport (Reha)

Rehabilitationssport zählt laut SGB IX zu den ergänzenden Leistungen der medizinischen Rehabilitation. Er wird häufig in der Reha-Nachsorge eingesetzt, kann aber auch eine Präventionsmaßnahme sein. Unmittelbares Ziel des Reha-Sport ist es, die Gesundheit der Rehabilitanden zu stärken und sie zu motivieren, sich regelmäßig zu bewegen. Dies soll dazu beitragen, das übergeordnete Ziel rehabilitativer Maßnahmen – die Gesundheit eines Patienten wiederherzustellen und ihn dauerhaft in Gesellschaft und Arbeitsleben einzugliedern – zu erreichen.


Häufig ist Reha-Sport auf bestimmte Patientengruppen zugenschnitten. So gibt es zum Beispiel Herzgruppen oder Reha-Sport für Menschen mit Rückenleiden. Der Sport findet ambulant in Reha-Einrichtungen oder in Einrichtungen des Deutschen Behindertensportbundes oder der Deutschen Rheumaliga sowie in einigen Sportstudios statt.

Die Kosten für den Reha-Sport übernehmen die jeweils zuständigen Leistungsträger. So bezahlt beispielsweise die Deutsche Rentenversicherung den Sport nach einer ambulanten oder stationären Reha ein halbes Jahr lang, wenn sich bereits während der Reha herausstellt, dass diese Form der Nachsorge notwendig ist und wenn der Patient spätestens drei Monate nach der rehabilitativen Maßnahme mit dem Sport beginnt.



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