Rehabilitationsbedürftigkeit (Reha)

Rehabilitationsbedürftigkeit im Sinne des Sozialgesetzbuch (SGB) IX besteht, wenn die Teilhabe an der Gesellschaft, also zum Beispiel auch am Erwerbsleben, durch gesundheitlich bedingte Einschränkungen gefährdet oder bereits eingeschränkt ist und zudem eine ambulante oder stationäre Akutversorgung nicht ausreicht, um diese Einschränkungen zu beseitigen, auszugleichen oder zu vermindern.


Der Rehabilitationsbedarf wird trägerunabhängig durch eine sozialmedizinische Untersuchung festgestellt. Anschließend wird geprüft, welcher Leistungsträger für eine Rehabilitation des Betroffenen zuständig ist. Dieser stellt dann noch einmal fest, ob eine Rehabilitationsbedürftigkeit in seinem Sinne gegeben ist.


So gelten zum Beispiel als rehabilitationsbedürftig im Sinne der deutschen Rentenversicherung Personen, deren Erwerbsfähigkeit aus medizinischen Gründen trotz Akutbehandlung erheblich gefährdet oder bereits gemindert ist. Die gesetzlichen Krankenkassen sehen beispielsweise bei Menschen einen Rehabilitationsbedarf, wenn ihnen Pflegebedürftigkeit droht.



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