Patientenschulung (Reha)

Patientenschulungen sind ein Bestandteil von rehabilitativen Behandlungen. Sie sollen insbesondere chronisch Kranken Kenntnisse über ihre Erkrankung vermitteln, damit sie diese besser bewältigen können sowie Möglichkeiten aufzeigen, wie sie mit der Krankheit und den Beeinträchtigungen, die sie mit sich bringt, umgehen können.


Patientenschulungen gibt es für unterschiedliche chronische Krankheiten, zum Beispiel für Diabetiker oder Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch für Betroffene von psychischen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen existieren solche Schulungen. Hier nennt man sie allerdings Psychoedukation. Die Schulungen finden meist in Gruppen statt, die zum Beispiel von Psychologen und Ärzten geleitet werden.


Ziel dieser Schulungen ist es, die Patienten zu motivieren, sich aktiv an der Behandlung ihrer Erkrankung und der Rehabilitation zu beteiligen. Die Rehabilitanden lernen hier unter anderem, welche Risikofaktoren es bei ihrer Erkrankung gibt und was sie selbst tun können, um diese abzubauen und so Rückfälle zu vermeiden. Auch die eigene Auseinandersetzung mit der Krankheit spielt in den Patientenschulungen eine Rolle, ebenso wie der Umgang mit ihr im sozialen Umfeld, in der Familie und auf dem Arbeitsplatz.



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