Anzeige
Anzeige

Magnetresonanz-Tomographie/ Kernspin-Tomographie

Die Magnetresonanz-Tomographie – abgekürzt MRT – ist neben der Computertomographien das wichtigste bildgebende Diagnoseverfahren, um das Körperinnere noch feiner als millimetergenau abzubilden. Sie wird auch Kernspin-Tomographie genannt.

Die Schnittbilder des Körpers – auch Tomogramme genannt – entstehen durch magnetische Effekte und energiearme Radiowellen. Sie machen das sichtbar, was überall im Gewebe und in den Weichteilen unseres Körpers vorhanden ist: Wasser. Genauer gesagt: Wasserstoffkerne. Solche Atomkerne verhalten sich in einem sehr starken Magnetfeld selbst wie kleine Magnete. Schiebt man den Patienten in den Hohlraum eines großen Magneten hinein, so richten sich die Wasserstoffkerne neu aus. Trilliarden Atomkerne in jedem Milliliter Wasser unseres Körpers orientieren sich nun der Magnetfeldrichtung entsprechend neu.

Haben die Wasserstoffkerne einmal ihre neue Grundhaltung eingenommen, kann man sie mit einem zweiten Magnetfeld der geeigneten Frequenz (Resonanz) kurzzeitig aus der Ruhelage bringen: Die kleinen Magnete nehmen die eingestrahlte Energie auf und kippen in eine andere Richtung. Da dieses zweite Magnetfeld aber schon nach kurzer Zeit wieder abgeschaltet wird, klappen die Magnete wieder in die Ausgangslage zurück. Dabei geben sie die zuvor aufgenommene Radiowellen-Energie wieder ab. Eine Empfangsspule zeichnet die Signale auf, der Computer setzt sie zu einem Bild zusammen.

Bis heute sind keine schwer wiegenden Nebenwirkungen bekannt. Der Patient wird hier nicht durch zusätzliche Röntgenstrahlung belastet wie bei der Computertomographie. Manche Patienten bemerken während der Untersuchung Lichtblitze vor den Augen, die aber wieder verschwinden. Größtes Risiko: das enorm starke Magnetfeld. Es lässt eisenhaltige Gegenstände zum Geschoss werden, wenn sie in seine Reichweite geraten. Wer einen Herzschrittmacher hat oder ein künstliches Gelenk, darf deshalb nicht “magnetisiert” werden.

wez, tdp, ml

Artikel zuletzt aktualisiert am: 16.03.2012

Google Anzeigen

Anzeige

Wir liefern Qualität

Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Texte entstehen, wie die Daten geprüft werden und wie sich das Portal finanziert.
Jetzt informieren.

Sie sind uns wichtig und wir freuen uns über Ihre Meinung zu unserem Portal. Welche Themen andere Leser interessierten lesen sie unter Leser fragen - die Redaktion antwortet

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Überprüfen Sie dies hier.

Rehaführer Berlin-Brandenburg 2012

Pflegeheimführer Berlin 2010/11
  • • 71 Berliner und Brandenburger Rehazentren im direkten Vergleich
  • • Qualität, Ausstattung und Patientenzahlen auf einen Blick
  • • Zahlreiche Artikel, ausführliche Porträts aller ambulanten und stationären Rehazentren plus Fotos sowie ausführlicher Serviceteil

Jetzt im Tagesspiegel-Shop bestellen!

Anzeige

nach oben

Anzeige