Mindestmengenvereinbarung

Mindestmengenvereinbarungen legen die Höhe von planbaren Behandlungen pro Jahr in einer Klinik fest. Ziel dieser gesetzlichen Regelung ist es, die Behandlungsqualität und Patientenversorgung zu sichern.

Diese Regelung beruht auf einem einfachen Prinzip: Je mehr ein Krankheitsbild von Ärzten behandelt wird, umso mehr Erfahrung haben Krankenhäuser mit den damit zusammenhängenden Prozeduren.

Bislang wurden Vereinbarungen für sechs chirurgische Eingriffe getroffen: Nieren, Leber und Stammzellentransplantationen, Operationen an der Bauschpeicheldrüse und Knie-Endoprothesen. Unterschreitet eine Klinik die festgelegte Mindesmenge, darf sie entsprechende Eingriffe nicht durchführen.

Unter Experten ist die Wirksamkeit der Mindesmengenvereinbarungen allerdings umstritten. Kritiker meinen, dass allein die Menge keine Qualität sichere. So sei bei Knieprothesen nachzuweisen, dass ab einer gewissen Behandlungszahl die Qualität durchaus sinken könne.


Siehe auch:

Fallzahlen Strukturqualitätsvereinbarung




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