Durchgangsarzt (D-Arzt)
Angestellte, die während ihrer Arbeit einen Unfall erlitten haben, müssen von einem sogenannten Durchgangsarzt (D-Arzt) behandelt werden. Durchgangsärzte sind Fachärzte – meist Chirurgen und Orthopäden – , die sich auf Arbeitsunfälle spezialisiert haben und dafür von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zugelassen wurden. Sie sind verpflichtet, die Arbeitsunfälle an die jeweilige Berufsgenossenschaft oder Unfallkrankenkasse der Arbeitgeber ihrer Patienten zu melden – denn die kommen für die Kosten der Behandlungen von Arbeitsunfällen auf. So genannte D-Ärzte arbeiten als niedergelassene Fachärzte in Privatpraxen oder als angestellte Fachärzte an Krankenhäusern. Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung gibt es bundesweit etwa 3500 Durchgangsärzte. Insgesamt sind derzeit etwa 2,8 Millionen Arbeitnehmer über Berufsgenossenschaften und Unfallkrankenkassen abgesichert.
ml
Artikel zuletzt aktualisiert am: 01.07.2011
Google Anzeigen
Klinikführer Berlin und Brandenburg 2013
- • 81 Krankenhäuser in der Hauptstadtregion im Vergleich.
- • 2000 Mediziner empfehlen die besten Kliniken für mehr als 30 Krankheiten.
- • Große Umfrage zur Patientenzufriedenheit.
- • Daten zu Krankenhausinfektionen und -hygiene.
Jetzt im Tagesspiegel-Shop bestellen!
Pflegeheimführer Berlin-Brandenburg 2013
- • 390 Pflegeheime in der Hauptstadtregion im Vergleich.
- • Preise, Qualität und Ausstattung auf einen Blick
- • Angebote übersichtlich nach Bezirken und Landkreisen geordnet
- • Umfangreicher Ratgeberteil zu Fragen rund um die Pflege
Wir liefern Qualität
Erfahren Sie mehr darüber, wie unsere Texte entstehen, wie die Daten geprüft werden und wie sich das Portal finanziert.
Jetzt informieren.
Sie sind uns wichtig und wir freuen uns über Ihre Meinung zu unserem Portal. Welche Themen andere Leser interessierten lesen sie unter Leser fragen - die Redaktion antwortet
Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Überprüfen Sie dies hier.