Computertomographie

Die Computertomographie – kurz CT – ist ein bildgebendes Diagnoseverfahren. Es kann ambulant oder stationär durchgeführt werden. Das Grundprinzip beruht auf Röntgenstrahlung, die auch bei einfachen Röntgenbildern eingesetzt wird. Im Gegensatz zu der herkömmlichen Röntgen-Untersuchung wird jedoch das betreffende Körperteil aus verschiedenen Winkeln mit Röntgenstrahlen beschossen. Während sich das Röntgengerät 360 Grad um den Körper dreht, liegt der Patient still in einer Röhre. Diese Prozedur ergibt eine Sequenz an Schnittbildern, die zusammengesetzt an einem Computer ein dreidimensionales Bild ergeben.

Je durchlässiger das Gewebe ist, desto dunkler ist der betreffende Bildausschnitt. Umgedreht heißt das auch: Je undurchlässiger das Gewebe ist, desto heller ist der betreffende Bildausschnitt. Unter Umständen werden Kontrastmittel für bestimmte Untersuchungen verabreicht, etwa um den Magen oder die Herzkranzgefäße genauer zu durchleuchten.

Radiologen erkennen einen Tumor ab fünf Milimeter Größe. Allerdings können die Fachärzte mithilfe eines CT-Bildes keine Ausssagen darüber treffen, ob eine Geschwulst gutartig oder bösartig ist. Vorteil: Sehr genaue Bestimmung von festen Gewebematerial wie Knochen und Herz. Nachteil: Betroffene werden einer hohen Dosis Röntgenstrahlen ausgesetzt. Alternativen können Magnetresonanz-Tomographie und Ultraschall sein.

Andere spezielle Diagnoseverfahren:

Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
Magnetresonanz-Angiographie

Matthias Lehmphul

Artikel zuletzt aktualisiert am: 16.03.2012

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