Barthelindex

Um die Verbesserung in der Selbstständigkeit zu messen, wird in Geriatrien und auch in Reha-Einrichtungen der Barthelindex für jeden Patienten erhoben. Mit diesem Messinstrument wird die Befähigung insbesondere älterer Patienten zur grundlegenden Verrichtung des Alltags gemessen.


Insgesamt zehn Tätigkeiten – zum Beispiel der Körperhygiene, dem Essen und dem Ankleiden – wird ein Punktwert zugeordnet, der umso höher ist, je weniger Hilfe ein Mensch dabei benötigt. So ist die Fähigkeit zum Treppensteigen mit zehn Punkten bewertet. Ist dabei Überwachung und Hilfe nötig, sind es fünf. Kann der Patient auch mit Hilfe Treppen nicht mehr bewältigen, bedeutet das null Punkte.


Der Barthelindex wird bei der Aufnahme von Patienten beispielsweise in die Geriatrie oder in eine Reha-Einrichtung bestimmt und ebenso bei dessen Entlassung. Ist der Index am Ende der stationären Therapie höher, geht man von einer Verbesserung der Selbstständigkeit des Patienten aus. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie hält eine durchschnittliche Verbesserung um 25 Punkte für einen akzeptablen Wert.



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