Anschlussheilbehandlung (AHB) (Reha)

Eine Anschlussheilbehandlung (AHB) oder auch Anschlussrehabilitation (AR) ist eine medizinische Rehabilitationsleistung der Deutschen Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenkassen, die sich – soweit der Patient rehabilitationsfähig ist – unmittelbar an eine Behandlung in einem Akutkrankenhaus anschließt.


Laut Gesetzgeber dürfen zwischen dem Ende einer Akutbehandlung und dem Beginn der AHB nicht mehr als zwei Wochen liegen. Ausnahmen von dieser Regel sind möglich und betreffen beispielsweise Krebspatienten, die mit Strahlentherapie behandelt werden: Hier dürfen zwischen der letzten Bestrahlung und dem Antritt der Reha sechs Wochen vergehen.


Anschlussheilbehandlungen können – wie alle rehabilitativen Maßnahmen – sowohl ambulant als auch stationär durchgeführt werden. Eine stationäre AHB dauert in der Regel drei Wochen, für die ambulante Form sind bis zu 20 Behandlungstage angesetzt.



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