Zahl neuer EHEC-Erkrankungen rückläufig

Alarmiert reagieren Mediziner auf die jüngste Häufung von Infektionen mit dem sogenannten EHEC-Darmbakterium. 37 Todesfälle durch das vom Erreger ausgelöste hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) wurden bisher in Deutschland registriert. 41 bestätigte Krankheitsfälle der Darminfektion melden auch die Berliner Gesundheitsämter. Zwar konnte die eindeutige EHEC-Quelle bisher nicht nachgewiesen werden. Das Robert-Koch-Institut (RKI) geht jedoch davon aus, dass die Verbreitung der EHEC-Infektionen von einem niedersächsischen Gartenbaubetrieb ausging. Das RKI sieht keinen Grund mehr vor dem Verzehr von Tomaten, Gurken und Salat zu warnen. Sprossen sollten jedoch weiterhin nicht roh verwendet werden.

Zu den Themen bakterielle Darmerkrankungen finden Sie erläuternde Artikel auf gesundheitsberater-berlin.de

Eine ausführliche Erklärung, wie die Erreger übertragen werden, welche Symptome auftreten und wie sie behandelt werden können, enthält der Artikel "Bakterielle Darmerkrankungen(Link zum Artikel Bakterielle Darmerkrankungen)":/kliniken_diagnosen-therapien/bakterielle-darmerkrankungen/. Auch Kinder sind häufig von Magen-Darm-Infektionen wie Brechdurchfall betroffen, da sie über geringere Abwehrkräfte verfügen als Erwachsene. Der Artikel Magen-Darm-Infektion bei Kindern informiert über Impfungen und erläutert wie dem Kind im Krankheitsfall geholfen werden kann.

Weitere Hintergrundartikel über Ehec Im Tagesspiegel-Archiv finden Sie Texte über den aktuellen Stand zur Ausbreitung und Ursache der Epedemie.

Insgesamt sind bislang 21 Menschen an dem Ehec-Bakterium gestorben. Seit Sonntag vermuten die Ermittler verschiedener Gesundheitsbehörden, daß verunreinigte Sprossenkeime für die lebensgefährliche Darmerkrankung verantwortlich sein sollen. Mittlerweile nährt sich Kritik an dem Krisenmanagement der verantwortlichen Behörden wie dem Robert-Koch-Institut. Vor allem fühlen sich die Berliner allein gelassen.



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