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Krebsstiftung Berlin gegründet

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Foto: Promo; v.l.n.r.: M. Dietel, G. von Boehm, A. Brachtendorf, P. Feyer, G. Appenzeller, C. Nothelle, W. Thierse, U. Trautwein, P.M. Schlag

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Am 18. Dezember 2012 feierte die Berliner Krebsgesellschaft ihre offizielle Gründung durch die Berliner Krebsgesellschaft


Die gemeinnützige Stiftung habe es sich zum Ziel gesetzt, Betroffene zu informieren und aufzuklären, damit auch ein Leben mit Krebs lebenswert bleibe und die Erkrankung ihren Schrecken verliere. Dazu gehöre es auch die psychosoziale Betreuung von Betroffenen finanziell zu sichern.
Damit in Zukunft mehr Menschen geheilt werden können, wolle die Stiftung die Forschung an Berliner Krebszentren fördern. “Diese Unterstützung brauchen wir dringend, auch vor dem Hintergrund, dass die Zahlen von Neuerkrankungen aufgrund des demographischen Wandels weiter ansteigen werden”, sagte Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja beim Gründungsfestakt.

Auch Gesundheitsberater-Berlin.de bietet jede Menge Infos zum Thema Krebserkrankungen – nicht nur für Betroffene, sondern auch für deren Angehörige. Ebenso zu Behandlungsmethoden, Alternativen und Früherkennung.
Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine der gefährlichsten Tumorarten. Zudem gilt die Operation als gefährlich, da die aggressiven Verdauungssäfte der Drüse während der Operation das umliegende Gewebe angreifen können.
Beim Blutkrebs verhindern bösartige weiße Blutkörperchen die Entstehung normaler Blutzellen in Knochenmark und in Lymphsystem. Trotz intensiver Chemotherapie verläuft die Krankheit meist tödlich.
Brustkrebs bedeutet Angst vor Amputationen, Chemotherapie und Tod. Frühzeitige Erkennung durch Vorsorgeuntersuchungen erhöht die Heilungschancen.
Darmkrebs ist die häufigste Krebsart in den entwickelten Industriestaaten. Wuchert ein fortgeschrittener Tumor im Dickdarm, muss er meist raus.
Da der Eierstockkrebs schnell Tochtergeschwulste bildet, werden oftmals, neben dem Tumor, umliegende Organe und Gewebe entfernt. Meist folgt dem chirurgischen Eingriff eine Chemo- und Strahlentherapie.
Im Frühstadium kann Enddarmkrebs operativ entfernt werden. Muss ein künstlicher Darmausgang gelegt werden, kann dies zu einer erheblichen emotionalen Belastung des Erkrankten führen.
Gallenblasentumore werden meist erst spät entdeckt, wenn sie den Abfluss der Galle behindern. Wird die Gallenblase entfernt, übernimmt die Leber deren Funktionen.
Gebärmutterhalskrebs ist größtenteils auf eine sexuell übertragbare Infektion mit Papilloma-Viren zurückzuführen. Seit 2008 gibt es eine Impfung, die jedoch möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen sollte.
Ein Tumor in der Gebärmutter ist die vierthäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Schnitt beträgt das Alter der Patientinnen 60 Jahre. Nach einer erfolgreichen Therapie sind sogar wieder Schwangerschaften möglich.
Um einen Hirntumor zu entfernen, muss der Schädel geöffnet werden – bei vollem Bewusstsein des Patienten. Wenn der Chirurg bei der Operation zu viel verletzt, verliert der Erkrankte vielleicht das Gedächtnis.
Die Zahl der an einem Harnblasentumor Erkrankten nimmt laut Experten stetig zu. Für rund die Hälfte aller Krankheitsfälle wird Tabakkonsum verantwortlich gemacht.
Sonnenstrahlen können Hautkrebs auslösen. Jährlich erkranken rund 200.000 Deutsche. Ein Hautkrebsscreening bezahlen inzwischen auch die Krankenkassen.
Die operative Entfernung eines Lippentumors kann mit erheblichen ästhetischen Folgen verbunden sein. Dann wird eine plastische Rekonstruktion notwendig.
Ähnlich gravierende Folgen können Tumoren in Mund und Rachen haben.
Jedes Jahr wird bei 52.000 Deutschen Lungenkrebs diagnostiziert, meist ausgelöst durch Tabakkonsum. Trotz neuer Antikörper-Therapie führt an einer Operation kein Weg vorbei.
Das Lymphsystem durchzieht den gesamten Körper. Deshalb kann ein Lymphdrüsenkrebs nur durch eine Chemotherapie behandelt werden. Doch die Heilungschancen stehen gut.
Im Frühstadium eines Magenkrebses , schabt der Chirurg den Tumor über ein Endoskop aus der Magenschleimhaut. Muss das Organ entfernt werden, kann aus Teilen des Dünndarms ein Ersatzmagen genäht werden.
Nierenkrebs kann sich bereits im frühen Stadium über das Blut und Lymphsystem im Körper ausbreiten. Vor allem werden Gehirn, Knochen, Leber und Lunge befallen.
Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Wird ein Tumor diagnostiziert, muss sich der Erkrankte entscheiden: Vollständige operative Entnahme oder Bestrahlung des Organs.
Die Schilddrüse muss bei Krebsbefall fast immer komplett entfernt werden. Auf das Organ kann man jedoch verzichten: Das Schilddrüsenhormon kann über Tabletten zugeführt werden.
Speiseröhrenkrebs , so vermuten Mediziner, wird durch Tabakkonsum oder Alkoholmissbrauch, aber auch durch scharfe Speisen verursacht. Eine Operation verspricht die besten Heilungschancen.

fp

Artikel zuletzt aktualisiert am: 30.09.2014

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