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Felix-Burda-Award 2011 an Berliner Darmkrebs-Studie Becop verliehen

Langzeitdaten können die Qualität von Darmkrebsvorsorge-Untersuchungen verbessern. Ein Berliner Forschungsprojekt liefert nun erstmalig die notwendigen Daten und wurde von der Felix-Burda-Stiftung für seine Erkenntnisse ausgezeichnet.

Die Studie “Berlin Colonoscopy Project (BECOP)” wurde dieses Jahr mit dem Felix Burda Award 2011 ausgezeichnet. Die gemeinsame Forschungsarbeit von Klinikärzten und niedergelassenen Gastroenterologen liefere Aufschluss zu mehreren wichtigen Fragestellungen, so die Jury der Felix-Burda-Stiftung . Die Juroren hoben neue Erkenntnisse über die Komplikationsrate bei Darmspiegelungen hervor, die bei den untersuchten Patienten über den eigentlichen Untersuchungszeitraum hinaus erhoben wurde. Bundesweit gibt es dadurch erstmalig eine Datengrundlage, um die langfristige Qualität der Darmkrebsvorsorge zu verbessern.

Informationen zum Thema auf gesundheitsberater-berlin.de

In einem Experteninterview über die Ergebnisse der Becop-Studie sprach Redakteur Ingo Bach mit dem Mediziner Thomas Rösch, der den Burda-Award erhielt. In dem Interview geht es zum Beispiel darum, wie die Patienten die Darmspiegelung empfunden haben, ob es Beschwerden gab und welche Komplikationen möglich sind.

Über eine Darmspiegelung erfahren Sie mehr in der Reportage Im Inneren des Körpers. Hier wird nicht nur der Ablauf dieser Behandlung beschrieben, sondern auch zahlreiche Hintergründe zum Thema geboten. Außerdem finden Sie auch eine umfangreiche Liste mit niedergelassenen Ärzten in Berlin, die Darmspiegelungen durchführen.

Die Vorsorge soll den Krebs verhindern. Doch was, wenn man trotzdem erkrankt. Die Behandlung von Tumoren ist auf gesundheitsberater-berlin.de ein thematischer Schwerpunkt. Denn neben den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs bundesweit die Haupttodesursache. Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft erkranken jährlich 450.000 Menschen an bösartigen Geschwulsten.

Darmkrebs ist die häufigste Krebsart in den entwickelten Industriestaaten. Wuchert ein fortgeschrittener Tumor im Dickdarm, muss er meist raus. Im Frühstadium kann Enddarmkrebs operativ entfernt werden. Muss ein künstlicher Darmausgang gelegt werden, kann dies zu einer erheblichen emotionalen Belastung des Erkrankten führen.

Ein Drittel aller Erkrankungen wäre aber bei einer gesunden Lebensweise – also zum Beispiel keine Zigaretten, weniger Alkohol, mehr Sonnenschutz und Körperbewegung – vermeidbar, sagen Experten. Aber auch der Früherkennung ist wichtig: Denn je früher Ärzte ein Geschwür bei Betroffenen entdecken, desto höher sind die Heilungschancen – sei es mithilfe einer Veränderung der Lebensgewohnheiten, einer medikamentösen oder Strahlentherapie oder einer Operation.


ml

Artikel zuletzt aktualisiert am: 16.01.2012

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