Ehemaliger Hertha-Spieler Alex Alves verstarb an den Folgen einer Leukämie

Die Chemotherapie schlug nicht an: Der ehemalige Hertha-Spieler Alex Alves ist am Mittwoch im Alter von nur 37 Jahren in einem Krankenhaus in Brasilien an Leukämie gestorben. Nun trauert nicht nur sein alter Club Hertha BSC um den Torschützen des Jahres 2000.

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Alex Alves im Jahr 2003. Foto: Mike Wolff

Beim Blutkrebs verhindern bösartige weiße Blutkörperchen die Entstehung normaler Blutzellen in Knochenmark und in Lymphsystem. Trotz intensiver Chemotherapie verläuft die Krankheit meist tödlich.


Eine Therapie mit dem Wirkstoff Imatinib hat Tumorzellen bei einer Leukämievariante verschwinden lassen. Jetzt steigt auch die Hoffnung bei anderen Krebsarten.
Die Deutsche Knochenmarkspenderdatei entstand vor 20 Jahren aus einer Aktion zugunsten einer leukämiekranken Patientin. Heute ist sie die größte Stammzellendatenbank weltweit. Jetzt gibt es auch in Berlin ein Informationsbüro.
Selbsthilfegruppen zum Thema Blutkrebs (Leukämie)


Werdende Eltern an der Charité haben "jetzt die Möglichkeit, das Nabelschnurblut ihrer Kinder zu spenden(Link zur Kliniknachricht)":http://www.gesundheitsberater-berlin.de/kliniken_krankenhaus-nachrichten/dkms-nabelschnurblutbank-in-berlin-aktiv/. An den Campi Charité Mitte und Virchow-Klinikum ist die Entnahme des Nabelschnurblutes möglich. Die darin enthaltenen Stammzellen können Leukämiepatienten in manchen Fällen die Chance auf ein neues Leben ermöglichen. 



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